Also gut, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, doch dieser Neuzugang auf der Speisekarte des Restaurant “Storchen” in Iberg bei Winterthur lässt einen doch leer schlucken: Der Wirt Hans Locher will Muttermilch auf den Tisch bringen! So darf der Gast künftig seinen Hunger mit einem Zürcher Geschnetzelten à la Muttermilch stillen oder Suppen mit der speziellen Beilage schlürfen.
Es schmecke wirklich, versichert Locher. Muttermilch sei süsslich und viel fetthaltiger als normale Kuhmilch. Jetzt will er die Muttermilch im Rahmen von mehreren “Aktionswochen” auf die Speisekarte nehmen. Seine “Lieferantinnen” sucht der Wirt per Flugblatt.
Fragt sich nur: Ist Lochers Milchidee denn überhaupt legal? Laut dem Zürcher Kantonschemiker Rolf Etter gehört der Mensch nämlich nicht zu jenen Säugetieren, deren Produkte man verarbeiten darf. Doch die Sache ist in einer Grauzone, denn konkret verboten ist dies nämlich auch nicht. Gemäss Etter ist der Mensch als Lieferant einfach schlicht nicht vorgesehen – er steht nicht auf der Liste der zulässigen Milchlieferantinnen wie Kühe und Schafe, aber auch nicht auf der Verbotsliste wie Affen oder Halbaffen.
Fragt sich nur, wer sich hier genau zum Affen macht…
(Quelle: blick.ch)
Verfasst von schraegenews