Heute geht es um den wohl berühmtesten Satz, den man im Bayrischen Ländle seit Urzeiten immer wieder hört und der definitiv einer der wichtigsten Sprachkonstrukte in dieser Region darstellt: “Jo mei”. Wolfgang Clemens, würde sich, wäre er schon tot, im Grab umdrehen, aber das ist eine andere Geschichte.
Jo mein mögens jetzt denggen, aber man sehe sich vor: in diesem Dialekt landet man schneller im jo-Heifischbecken denn in der tatsächlich avisierten Situation, insbesondere in weiblicher Begleitung, denn: ich weiss nicht, wie es dem hochverehrten Lesepublikum geht, aber ich selbst staune immer, wenn eine Dame zu bayern beginnt – das ist in etwa ähnlich wie wenn ein Inder plötzlich auf Berndeutsch kalauert. Also liebe Freunde der spitzen Vedder: gehts lieber einmal zu früh hoam, sonst droht nämlich die Verbannung in den Dom zu Köln.
Verfasst von schraegenews